1970 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich mehr tun wollte als alle 4 Jahre zur Wahl zu gehen.
Von den Parteien, die ich durch meine hochschulpolitische Tätigkeit schon gut kennengelernt hatte, schien mir die SPD die einzige, in die man sich wirklich aktiv einbringen konnte.
Ein Einschätzung, die ich auch nach über 40 Jahren und einer Mitarbeit in dieser Partei auf vielen verschiedenen Ebenen immer noch teile.
Auch schon in den Jahren davor war mir aktives Mitmachen wichtig, als Gruppenführer einer Jugendgruppe, als Ausbilder in der DLRG, als Wasserballer und Leistungsportler.
Den ersten und dann gleich sehr intensiven Kontakt mit der Politik bekam ich in den Jahren 1969 und 1970 als AStA-Vorsitzender der FH-Kiel und Vertreter der schleswig-holsteinischen Ingenieurstudenten. Diese Erfahrung etwas mitgestalten zu können in den Hochschulgremien, im Gespräch mit den Landespolitikern, in der Diskussion mit den Mitstudenten, war für mich der Anstoss mich auch weiter aktiv einzubringen.
Ein Prinzip habe ich dabei versucht zu beherzigen. Ich bin nur dort Mitglied geworden, wo ich mich auch aktiv beteiligen konnte und wollte. Ein Karteileiche wollte und will ich in keinem Verein sein.
Wenn ich eine neue Aufgabe übernommen habe, bedeutete dies in vielen Fällen auch eine andere aufzugeben, damit die Aufgabe auch ausreichend wahrgenommen werden konnte.
1985 wurde ich das erste Mal als Stadtverordneter in das Solmser Stadtparlament gewählt und 1989 zum zweiten Mal.
In beiden Legislaturperioden war ich Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und Stellvertr. Fraktionsvorsitzender.
1997 bin ich das erste Mal in den Kreistag im Lahn-Dill-Kreis gewählt worden.